Weißwürste und Heuschrecken
Altar, Ambo, Taufstein und alle anderen Gegenstände wurden genau unter die Lupe genommen. Schließlich war es der erste Schatzsucher-Gottesdienst seit der Wiedereröffnung.
Und noch jemanden trafen sie dort: Johannes nannte sich dieser Mann im Kamelhaarmantel, der zur Zeit Jesu in der Wüste gelebt und sich von Heuschrecken ernährt hatte. Der legte auch gleich richtig los und zählte alles auf, was ihm nicht gefiel: Die Zöllner verlangten zu viel, die Soldaten schlugen Menschen, die Reichen teilten nicht, … „Kehrt um und lasst euch taufen“, forderte er seine Zuhörer auf.
Und so kam der neue Taufstein auch schon gleich zum Einsatz: Hier taufte Johannes einige Leute. Auch Jesus kam zu ihm und wurde getauft. Daraufhin öffnete sich der Himmel über ihm.
Namenstagswünsche für alle, die Johannes, Johanna, Hannah, Giovanni oder Giovanna heißen, gab es diesmal nicht, da der Namenstag des Täufers am 24. Juni ist. Aber Glückwünsche zu einem besonderen Namenspatron wurden von den Briefträgern wieder ausgeteilt.
Und am Ende kamen noch einmal ganz viele Kinder nach vorne an die Altarstufen. 39 Kinder haben sich auf den Weg zur Erstkommunion gemacht und bereiten sich gerade auf ihr großes Fest am 15. April vor.
Im Anschluss an den Gottesdienst waren alle in den Stephanssaal zum Familienfest eingeladen. Hier gab es ein Buffet mit Weißwürsten, Suppe, Käse, Brot, Kuchen und vielem mehr, sowie für die Kinder verschiedene Spielmöglichkeiten.
Den nächsten Schatzsucher-Gottesdienst feiern wir am Sonntag, den 12. Februar um 10.15 Uhr in der Kirche Unserer Lieben Frau.
Fotos von diesem Schatzsucher-Gottesdienst finden Sie hier.

